Cani Sciolti

Hier soll kurz das Buch von Domenico Mungo mit den schönen Namen „Cani Sciolti“ vorgestellt werden. Im der weiten und offenen Szene der Fußball-Fan Bücher mit all ihren Facetten, stellt „Cani Sciolti“ doch einen Meilenstein dar. Zum Einen wird hier doch klar wie sehr sich dein Fankulturen in Deutschland, England und Italien unterscheiden und zum Andern erklärt „Cani Sciolti“ auch sehr gut welche Probleme Italien nicht nur mit den Ultras sondern als Land an sich hat. Mungo war einer der großen Figuren in der Curva Viesole, der Fankurve der Fiorentina (AC Florenz). Ultra in Italien zu sein hat nichts damit zu tun, in T-Shirt der Gruppe bunte Zettel im Stadion auszulegen. Es bedeutet jedes Spiel körperliche Auseinandersetzung, gegen „die Anderen“ und die Bul…, die Polizei. Mit Messern, Fahrradketten und alles was dazu gehört. Weiterlesen »

Ultras, die unbekannten Wesen. Woher kamen sie und wohin gehen sie? Ende der 1960er Jahren war einigen Präsidenten von Fußballvereine das Verhalten und die Unterstützung der Fans nicht gut und extrem genug. Sie wollten sich durch laute und aggressive Unterstützung einen Vorteil verschaffen. So kam der Impuls für die Gründung der Ultras aus den Vereinenvorständen, doch ihr Geburtsort
liegt in den „Centro Sociali“ der 1960er Jahre, den Jugendhäusern in den sozialen Brennpunkten der italienischen Großstädte.
In Deutschland würde man JUZ sagen. Die politische Prägung der Organisatoren dieser Einrichtungen haben auch die Ultras übernommen. Etwas verband diese neuen Ultras und ihre linke Jugendkultur die Ausdrucksformen des politischen Widerstands mit denen der britischen Subkultur des Fußballs. In wenigen Jahren durch wuchs mir englischer Inspiration in den italienischen Stadien eine neue eigene Organisationsstruktur und eigene Ausdrucksformen, bestehend aus den heute weltweit typischen Elementen wie riesigen Fahnen, Gesang, südamerikanischen Trommeln sowie der gänzlich neuen „Choreographien“. Weiterlesen »