Ultras, die unbekannten Wesen. Woher kamen sie und wohin gehen sie? Ende der 1960er Jahren war einigen Präsidenten von Fußballvereine das Verhalten und die Unterstützung der Fans nicht gut und extrem genug. Sie wollten sich durch laute und aggressive Unterstützung einen Vorteil verschaffen. So kam der Impuls für die Gründung der Ultras aus den Vereinenvorständen, doch ihr Geburtsort
liegt in den „Centro Sociali“ der 1960er Jahre, den Jugendhäusern in den sozialen Brennpunkten der italienischen Großstädte.
In Deutschland würde man JUZ sagen. Die politische Prägung der Organisatoren dieser Einrichtungen haben auch die Ultras übernommen. Etwas verband diese neuen Ultras und ihre linke Jugendkultur die Ausdrucksformen des politischen Widerstands mit denen der britischen Subkultur des Fußballs. In wenigen Jahren durch wuchs mir englischer Inspiration in den italienischen Stadien eine neue eigene Organisationsstruktur und eigene Ausdrucksformen, bestehend aus den heute weltweit typischen Elementen wie riesigen Fahnen, Gesang, südamerikanischen Trommeln sowie der gänzlich neuen „Choreographien“. Weiterlesen »

So liebe Hulkomaniacs, die Spiele haben bereits begonnen und zumindest die Buben von rapid und PAOK haben eine ganz gute Show hingelegt. Die Fankultur wird dank dem Stone Island Casuals Johannes P. Kernlos. Also let’s go back to the 80s! Gute Gazellen vom Dassler, dazu die NBs oder Pumas, gemischt mit einer feinen Bomber und Starpresst Lois. So gehen wir diese Herbstsaison auf die Tribünen.
Wenn schon Aggro, dann aber gepflegt! Und bitte: Wolfsburg und Hoffenheim, don’t copy, das ist schlecht fürs Karma.