Die Kurventrends der ereignisreichen Saison 2014/15 waren vielschichtig. Der Stone Island Pullover ist nicht mehr von der deutschen Trainerbank wegzudenken, siehe Hecking, Slomka oder sogar J.B. Kerner tragen die Terrace-High-Fashion. Also Vorsicht bei der Markenwahl, Massimo Ostis Windrose auf dem Ärmel wird gerade eine richtige Pop-Culture. Aber auch zu Recht.

Polo Shirt für den Sommer

Polo Shirt. Das Hemd für heisse Tage.

Blatter und Brioni

Auf den Haupttribühnen von Moskau bis Qattar scheint es einen klaren Abwärtstrend für Brioni Anzüge mit Blatter Sepp Inhalt zu geben. Ein italienische Sprichwort besagt: „Jeder Pate hat seinen Paten.“ Ein Glück für uns, in der Heimat des FBI interessiert sich niemand für „Kickball“.

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Stone Island: Casual Classic Fashion seit den 90ern

Spätestens seit den den 1990er Jahren und seit der Verfilmung von Football Factory ist Stone Island als Brand nicht mehr aus dem Spektrum der echten Casual Erkennungsmerkmale wegzudenken. Heute wird die Marke des Designers Massimo Osti von vielen getragen ohne überhaupt zu wissen das Stone Island genau so zu Casual Culture gehört wie Adidas oder Burberry.

Für die neue Kollektion 2014 versucht Stone Island einen ganz neuen Ansatz, wobei der Fokus auf Qualität und Innovation in Material liegt. Die Designs sind, thank god, wieder ziemlich klassisch. Die Erben Ostis versuchen eher durch chargierende Stoffe und ausgefallene schnitte als durch grelle Farben zu überzeugen. Weiterlesen »

Horst Dassler goes Center Court

Der Sohn von Adi Dassler, Horst Dassler, entwarf 1963 den ersten Adidas Tennisschuh. 1965 wurde dieser Schuh noch von dem französischer Tennis-Pro Haillet beworben und hieß „adidas Robert Haillet“. Nachdem Haillet vom aktiven Sport zurück trat, suchte Adidas 1971 einen neuen Namensgeber für seinen Tennis Schuh. Die Wahl fiel auf den späteren Ersten der Tennis Weltrangliste aus den USA, Stan Smith. Stanley Rodger „Stan“ Smith war zu dieser Zeit sicherlich erfolgreich, doch den Erfolg der „Stan Smith“ Sneaker von Adidas hat sicher nichts mit der Tennis-Kunst des Amerikaners zu tun. In sehr seltenen Modellen von 1971 tragen die Schuhe noch den Namen „Robert Haillet“, zieren aber schon das typische Konterfei von Smith. In diesem Video erklärt der Designer Louis Marie de Castelbaja sehr anschaulich warum Stan Smith Tennis Schuhe eine Stilikone unserer Zeit sind. Weiterlesen »

Nicht alle Marken sind untrennbar mit der Casual Kultur verbunden. Was Adidas hat, kann keine Marketingabteilung der Welt kaufen, weil Sie wissen das ihre Verbindung zur Kultur Jahrzehnte zurück reicht. Als ich als Jugendlicher im Nordwesten von England zum ersten mal Adidas Schuhe erstand, wurden diese Trainer von den richtigen Sportgeschäften verkauft. Dort gab es sonst Tennis- und Cricket-Schläger und Luftgewehre oder einen Taucheranzug zu kaufen. Weiterlesen »

My Name is Michael Caine

Vor einigen Wochen ist die Schauspiellegende und Stilikone Michael Caine 80 Jahre alt geworden, und da ist mir noch einmal klar geworden, dass er einer der wenigen Schauspieler ist, zu dem ich einen gewissen Bezug habe. Ich war einmal in meinem Leben das, was man im englischen als “starstruck” bezeichnet.

Mein Vater und ich haben am Frankfurter Flughafen Michael Caine gesehen. Michael Caine ist einer der liebsten Schauspieler meines Vaters, wenn nicht sogar der liebste. Wird eine enge Kiste mit Gene Hackman. Wir waren also schlicht außer uns, aber bevor wir nach einem Autogramm oder einem Foto fragen konnten, war Herr Caine wieder weg. Kurze Zeit danach bin ich dann durch den Riesen-Hit “Our House” auf die britische Band Madness gestoßen, und als ich mich durch deren Werk hörte stellte ich fest, dass Madness ein Lied haben, das Michael Caine heißt, und sich eigentlich um die “Troubles” in Nordirland dreht. Weiterlesen »

Der Begriff „Hooligan“ ist ja etwas problematisch, wird oft missverstanden und ist gerade bei den Lads in UK gar nicht gerne gehört. Man kann den Style von Hooligan Streetwear lieben oder hassen.
Aber eins muss man den Jungs eine Sache einfach lassen: Es sind Terrace Legends in ganz Europa und sie sind sich immer treu geblieben. Hooligan Streetwear gibt es schon seit 15 Jahren, aber die Macher gehen schon seit gefühlten 100 Jahren ins Stadion und haben es einfach raus den richtigen Style zu treffen. Und nicht nur den. Die Einstellung von Hooligan Streetwear zum Fußball und den Veränderungen der letzten Jahre kann jeder Casual nur voll und ganz unterschreiben.

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Andy Ansah, hat mit seinem Ausruf „Unbelievable Tekkers“ die Welt des Sports verändert

Andy Ansah war selbst Profi-Fußballer, von 1988 bis 2000 kickte er in den unteren Ligen des Vereinigten Königreichs. Danach wurde er Sport Journalist und kommentierte vor allem in Format Soccer AM von SKY UK die Geschehnisse um den runden Ball. Als Bezeichnung für eine Zurschaustellung einer sehr guten Technischen Leistung kreierte er den Ausruf „Unbelievable Tekkers“, heute auf der ganzen Insel ein geflügeltes Wort. Ansah selbst hat sich den Terminus „Unbelievable Tekkers“ beim Kicken mit seinem kleinen Sohnes ausgedacht. Der scheint gut kicken zu können. Wir würden „Geiler Schnicker“ sagen. Tekkers ist Slang für Technik.

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Marken für den Samstag

Die Rückrunde ist bereits im vollen Gange und es stellt sich wie immer die Frage: Was am Spieltag anziehen? The Football Casual sagt, für diese Woche halten wir es klassisch! Also orientieren wir uns an den Nuttern der Insel. Adidas, dafür bunt, Henri Lloyd Jeans, Barbour Schal und Hut und eine schöne Stone Island dazu. Weiterlesen »

Fred Perry war ein sehr widersprüchlicher Mensch und ein Held seiner Generation. Der „Laurel Wreath“, der Lobeerkranz, das Zeichen des Sieger, macht Fred Perry zu einer der ältesten Labels im Sport-Fashion Bereich. In England bei den Casuals nie besonders beliebt weil, nicht exotisch genug, ist Fred Perry schon seit ewigen Zeiten so mit das casualste was man sich im Stadion anziehen kann. Fred Perry war dabei so widersprüchlich wie seiner Brand. Fred Perry Polo Shirts die galten vor allem in Deutschland als Erkennungszeichen rechter Gesinnung, was natürlich bei Betrachtung der Vita von Fred Perry grenzenloser Unsinn ist. Als Arbeiterkind wurde Perry in der Welt des Lawn Tennis und der englischen Gentry immer angefeindet. Genau das machte ihn zu Helden der „Working Class“, die den Lorbeerkranz durch Perry als Zeichen ihrer Herkunft verstanden. In den 1960ern waren es vor allem schwarze Skinheads aus Jamaika die Fred Perry populär machten. So Fuck off White Power Scum. Weiterlesen »

Zu ihrem nächsten Away-Match werden die motivierten Jungs (un Mädschä) der Eintracht eine sehr stylische Mottofahrt veranstalten. Hools 90 – Ultras 2000. Erstmal kommt der Schreck das letzteres schon 13 Jahre her ist! Weiterlesen »