Die Fußball WM beginnt

Sepp Blatter hat es wieder geschafft: Die ganze Welt schaut Fußball.
Es ist schon sehr interessant wie wir auf diese WM hingeführt wurden. Generell fühle ich mich aber gerade etwas uninformiert. Da haben die Medien leider, wieder, wie immer,  komplett versagt. Hauptsache Schweini bohrt Poldi in der Nase oder sonstwo rum und postet das bei Pimpstagram…
Doch ab heute 22 Uhr Mitteleuropäischer Zeit ist das alles egal: Selfies, Hashtag, Posts, und auch 80 Millionen „Friends“ werden irrelevant. Natürlich ist auch die brasilianische Regierung total korrupt und hat sich 90% der Budgets in die eigene Tasche gesteckt. Vollkommen zurecht gibt es dagegen Demonstrationen und die Menschen in Brasilien hauen den einen oder anderen Molli raus. Ihnen gebührt unsere Solidarität! Aber ab jetzt, dem Anpfiff, 22 Uhr,  zählt nur noch auf dem Platz.
Für den Casual gibt es heute Abend keinen Ort auf der Erde an dem ich zur Zeit lieber wäre als in Sao Paolo um mir dieses erstes Spiel anzusehen. WM ist halt WM. Wer ab dem Anpfiff die WM nicht mag ist in seiner Seele tot. Das nutzen nur zu leider viele Firmen weltweit zu sehr aus.

Möge sich Christiano die Locke brechen, Schweini und Poldi endlich aufwachen, Suarez jemanden beißen und Chile keine gefangenen machen.

Weiterlesen »

Im April 1989 wurden in Hillsborough 96 Fans des FC Liverpool getötet. Nicht nur das sie ihr Leben dabei verloren was sie am liebsten taten, ihrem Liverpool FC zu folgen, nein von der Sun und skrupellosen Politikern wurden die 96 Toten beschimpft und verleumdet.
Wenn es um die Wahrheit geht, besser nicht auf die Presse verlassen.
Stay true, stay casual… JTF96

Valentinstag: Das geht an die Ladies da draußen

Manchmal fühlt man sich schlecht. Man denkt, jede 1. Halbzeit braucht auch eine zweite Hälfte. Oder auch eine Dritte. Und, ja, ich gehe fast nur mit Männern zu Fußball. Aber ein Paar Leute haben sich Gedanken darüber gemacht. Danke an Puma, sie haben das Gefilmt was wir an diesem Tag Empfinden. Was kann es schöneres geben als Männer die ihre wahren Gefühle an ihre Herzensdamen heraus singen. Seht es selbst in diesem Video… Weiterlesen »

Stone Island: Casual Classic Fashion seit den 90ern

Spätestens seit den den 1990er Jahren und seit der Verfilmung von Football Factory ist Stone Island als Brand nicht mehr aus dem Spektrum der echten Casual Erkennungsmerkmale wegzudenken. Heute wird die Marke des Designers Massimo Osti von vielen getragen ohne überhaupt zu wissen das Stone Island genau so zu Casual Culture gehört wie Adidas oder Burberry.

Für die neue Kollektion 2014 versucht Stone Island einen ganz neuen Ansatz, wobei der Fokus auf Qualität und Innovation in Material liegt. Die Designs sind, thank god, wieder ziemlich klassisch. Die Erben Ostis versuchen eher durch chargierende Stoffe und ausgefallene schnitte als durch grelle Farben zu überzeugen. Weiterlesen »

Horst Dassler goes Center Court

Der Sohn von Adi Dassler, Horst Dassler, entwarf 1963 den ersten Adidas Tennisschuh. 1965 wurde dieser Schuh noch von dem französischer Tennis-Pro Haillet beworben und hieß „adidas Robert Haillet“. Nachdem Haillet vom aktiven Sport zurück trat, suchte Adidas 1971 einen neuen Namensgeber für seinen Tennis Schuh. Die Wahl fiel auf den späteren Ersten der Tennis Weltrangliste aus den USA, Stan Smith. Stanley Rodger „Stan“ Smith war zu dieser Zeit sicherlich erfolgreich, doch den Erfolg der „Stan Smith“ Sneaker von Adidas hat sicher nichts mit der Tennis-Kunst des Amerikaners zu tun. In sehr seltenen Modellen von 1971 tragen die Schuhe noch den Namen „Robert Haillet“, zieren aber schon das typische Konterfei von Smith. In diesem Video erklärt der Designer Louis Marie de Castelbaja sehr anschaulich warum Stan Smith Tennis Schuhe eine Stilikone unserer Zeit sind. Weiterlesen »

Fila ist eine italienische Marke mit einer Geschichte in in vielen Sportarten, mit tollen Sportlern und sehr viel Style, die bis in das Jahr 1911 zurück reicht. Casuals tragen Fila schon seit der Entstehung der Bewegung in den 1970er Jahren. Die einzigartigen Designs würden hauptsächlich durch die iconischen Track Tops und passenden Polo Shirts geprägt. Wer kann sich nicht an Björn Borg, Ivan Lendl oder später Boris Becker in ihren Polo Tops und knappen Shorts erinnern. Wir dürfen dazu nicht vergessen, in den 1970ern war es wirklich exostisch eine italienische Marke zu tragen.

Weiterlesen »

Unbestritten sind Adidas Originals einfach die Casual-Klassiker. Gerade die Modelle aus der Mitte der 1970er bis zu den frühen 80ern dürfen in keinem Casual-Schuhschrank fehlen. Egal ob München, Trimm Trab, Kegler Super und Handball Spezial sind seit Jahrzehnten Ikonen unter den Trainers. Aber auch ein Samba ist eine ausgezeichnete Casual-Wahl. Weiterlesen »

Nicht alle Marken sind untrennbar mit der Casual Kultur verbunden. Was Adidas hat, kann keine Marketingabteilung der Welt kaufen, weil Sie wissen das ihre Verbindung zur Kultur Jahrzehnte zurück reicht. Als ich als Jugendlicher im Nordwesten von England zum ersten mal Adidas Schuhe erstand, wurden diese Trainer von den richtigen Sportgeschäften verkauft. Dort gab es sonst Tennis- und Cricket-Schläger und Luftgewehre oder einen Taucheranzug zu kaufen. Weiterlesen »

Borussia Dortmund gegen Bayern München im Champions League Finale 2013

Am 25 Mai steht es also an, das große Final. Fast ein kleines WM Finale. Denn trotz den großen alten Teams aus Süd Amerika geht es um den Titel der besten Mannschaft der Welt.
Aber Bayern gegen Dortmund ist mehr. Es ist: Uli gegen Susi, Osram gegen Kloppo, Schweini gegen Günni, Aki gegen the sexy Knees, Schickeria gegen Unity (Wow, das passt), Allianz gegen Westfalen, Rötze gegen Robery, Kaiser gegen Emma, KoanNeuer gegen The Gradios Season, Fiasko Dahoam gegen Wembley Roar, 1 Mlrd. gegen 12,50€, Adidas gegen Puma, Borussen Front gegen Service Crew, Weißbier gegen Pils, Ost gegen West, Pott gegen Bazis, Curry- gegen Weißwurst, Lederhosen gegen Trainingshosen, Head and Shoulders gegen Duschdas, Pommes gegen Semmelknödel, Schweins- gegen Sauerbraten, Kumpel gegen Amigos, Weiterlesen »

„…es wuchs eine Subkultur heran, eine Subkultur, die die arbeitenden Schichten in
Großbritannien und später in ganz Europa durchdringen sollte.“
Martin King u. Martin Knight, Hoolifan. Thirty Years of hurt.

Anders als in England oder Schottland fingen deutsche Fußballfans Mitte der 1980er Jahre an, sich selbst als Hooligans336 zu bezeichnen und sich dadurch von den anderen Fußballfans abzugrenzen. Das Wort Hooligan, das von dem irischen Familiennamen „Houlihan“ abgeleitet wurde, tauchte erstmals 1898 als Beschreibung für zivilen Ungehorsam, Straßenkriminalität und rowdyhaftes Verhalten in einem Londoner Polizeireport auf.
Weiterlesen »