Die 1970er Jahre als Beginn der Fankultur

Die Bundesliga: Ihre Geschichte wurde durch ihre großen Mannschaften bestimmt. Den Bayern, Gladbach, dem FC, der Eintracht, der VFB und der HSV oder Borussia BVB. In Abstiegskampf und Meisterschaften, bei ihren Europapokal Siegen, prägten auch große Stars die deutsche Liga.

Aber die Bundesliga lebte und lebt auch immer von ihren Fans. Anfangs im Mantel und Hut gab es schon Anfang der 1960er Jahre Feuerwerk, Handgemenge und Fahnenmeere.
Die einzelnen Fans kannten sich durch ihr Umfeld aus „Jugendcliquen“, Nachbarschaften oder Freundeskreisen. Zu dieser Zeit gab es kaum konzertierte Anfeuerungsrufe, und spätestens ab dem Anpfiff des Spiels herrschte relative Ruhe. Nach Toren wurde gejubelt, Spieler wurden ausgebuht, Gesänge waren aber unbekannt. Das Bild des Stadions war in den 1960er Jahren
nur wenig durch Fahnen oder andere Ausdrucksformen der Fans geprägt. Weiterlesen »

My Name is Michael Caine

Vor einigen Wochen ist die Schauspiellegende und Stilikone Michael Caine 80 Jahre alt geworden, und da ist mir noch einmal klar geworden, dass er einer der wenigen Schauspieler ist, zu dem ich einen gewissen Bezug habe. Ich war einmal in meinem Leben das, was man im englischen als “starstruck” bezeichnet.

Mein Vater und ich haben am Frankfurter Flughafen Michael Caine gesehen. Michael Caine ist einer der liebsten Schauspieler meines Vaters, wenn nicht sogar der liebste. Wird eine enge Kiste mit Gene Hackman. Wir waren also schlicht außer uns, aber bevor wir nach einem Autogramm oder einem Foto fragen konnten, war Herr Caine wieder weg. Kurze Zeit danach bin ich dann durch den Riesen-Hit “Our House” auf die britische Band Madness gestoßen, und als ich mich durch deren Werk hörte stellte ich fest, dass Madness ein Lied haben, das Michael Caine heißt, und sich eigentlich um die “Troubles” in Nordirland dreht. Weiterlesen »